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6 Fehler, die Eltern machen, wenn sie ihr Kind schlafen legen

6 Fehler, die Eltern machen, wenn sie ihr Kind schlafen legen

Wieso klappt es nicht mit dem einschlafen und durchschlafen? Nicht immer liegt es am Schlafbedarf des Kindes. Es gibt tatsächlich ein paar Dinge, die verhindern, dass es reibungslos klappt.

Kaum ein Thema wird soviel diskutiert in den ersten Monaten und Jahren wie das Thema Schlaf. Eltern wünschen sich nichts sehnlicher als das ihre Kinder durchschlafen, ohne Widerspruch ins Bett gehen und dann dort auch die ganze Nacht schlafen. Wenn es bei euch gar nicht klappt, macht ihr vielleicht ein paar Dinge falsch. Diese 6 Fehler machen Eltern besonders häufig, wenn sie ihr Kind schlafen legen.

1) Reizüberflutung zur Bettzeit

Zu grelles Licht, zu viel Geräusche oder zu viele Farben - dies alles kann zu einer Reizüberflutung beim Baby führen. Ein Mobile über dem Bett ist deshalb nicht zu empfehlen. Ebensowenig zuviele Kuscheltiere. Wähle lieber sanfte und wenige Farben für Bett und Bettwäsche. Vermeide zuviel Ablenkung und Spiele vorm Zubettgehen. Idealerweise dimmst du schon bei Wickeln oder Füttern das Licht, um dein Baby zu beruhigen.

2) Abendroutine ändern

Babys mögen Regelmässigkeit und Ruhe. Genau wie Kleinkinder und auch manche Erwachsene finden sie eine feste Abendroutine schön. Dies hilft, sich auf die Nacht einzustimmen und zu entspannen. Hierbei geht es um einen lockeren Ablauf von Schlafanzug anziehen, füttern und wickeln. Man muss es nicht minutiös einhalten, aber sich Zeit und Ruhe dafür nehmen. Zusätzlich ist es empfehlenswert, ein kleines Ritual einzuführen. Dieses Einschlafritual kann ein Schlaflied sein, die Spieluhr aufziehen oder ein Kuscheltier reichen. Wenn Unruhe in diese ganze Routine kommt, dann wird es auch schwieriger das Baby zur Ruhe zu bringen und es wird nicht so leicht einschlafen.

3) Hilfsmittel verwenden

Es mag verlockend sein, dein Baby im Kinderwagen oder sogar im Auto zum schlafen zu bringen. Die meisten Kinder schlafen bei dem beruhigenden Schaukeln sehr schnell ein. Auch eine Babyhängematte oder eine Hängeschaukel ist ein beliebtes Hilfsmittel, dem Baby zum einschlafen zu verhelfen. Allerdings solltest Du wissen, dass der Schlaf dann nicht so tief ist und dadurch weniger erholsam ist. Das kennst Du vielleicht auch von dir selber, wenn du mal im Flugzeug einnickst. Versuche dein Kind lieber auf dem Arm in den Schlaf zu wiegen und lege es dann ins Bett - idealerweise kurz bevor es richtig eingeschlafen ist. Wenn euer Baby schon im Tiefschlaf ist, bevor es ins Bett gelegt wird, könnte es sich in einer Wachphase erschrecken und fängt eher an zu weinen.

4) Den richtigen Zeitpunkt verpassen

Ein Baby sollte erst ins Bett gelegt werden, wenn es müde ist. Legst Du es aber zu spät ins Bett, ist es überreizt und wird schlechter schlafen. Am Anfang ist es gar nicht so leicht den genauen Zeitpunkt zu bestimmen. Auch darum ist ein routinierter (Schlaf)Ablauf auch am Tag wichtig. In den ersten Monaten schläft dein Baby noch sehr viel, und genaue Schlafzeiten einzuhalten ist fast gar nicht möglich. Am Abend kann man aber sehr schnell eine Schlafenszeit einführen. Sobald dein Baby dann nur noch ein bis zweimal am Tag schläft wird es wichtig, sich auch tagsüber an den Rhythmus zu halten. Trotzdem solltest Du dich davon nicht stressen lassen. Es ist wie bei allem auch wichtig, dass du selber entspannt bleibst und ihr einen Rhythmus findet, der zu euch passt.

5) Umzug ins große Bett zu früh

Bei dem Umzug in ein größeres Bett solltet ihr euch nicht auf ein Alter festlegen. Wirklich entscheidend ist letztendlich nur die Körpergröße. Aber nur sehr selten dürfen Kinder ihrem Babybett wirklich entwachsen. Meistens wird in ein größeres Bett gewechselt, weil sich ein Geschwisterkind ankündigt und das Babybett benötigt wird. Oft wird auch einfach die Bereitschaft des Kindes für ein größeres Bett falsch eingeschätzt. Eine Umstellung so oder so nicht ganz einfach, aber wenn dein Kid plötzlich schlechter schläft, kann es auch an dem zu großen Bett liegen. Versucht lieber das Babybett so lange wie möglich auszunutzen

6) Inkonsequent sein

Du bist kein Typ fürs Familienbett und willst, dass dein Kind in seinem Bett schläft? Dann lege es auch von Anfang an zum schlafen dort ab, auch wenn es direkt neben eurem Bett steht. Bei älteren Kindern kann auch der nächtliche Umzug ins Elternbett zur Gewohnheit im Schlafrhythmus werden. Bringe es dann wieder in sein eigenes Bett und lege dich noch etwas daneben. Dein Kind will beruhigt werden und braucht deine Nähe. Aber das muss nicht zwangsläufig bei euch im Bett sein. Streß in der Nacht ist nicht hilfreich, bleibe deshalb vor allem ruhig. Wenn du also nicht willst, dass dein Kind im Elternbett schläft, überlege dir, wie du dies vermeidest und bleibe dabei konsequent. Hier ist es natürlich auch wichtig, der Ursache fürs nächtliche Aufwachen auf den Grund zu gehen. Vielleicht ist eine Matratze neben eurem Bett auch eine Alternative? So habt ihr genug Platz im Elternbett und dein Kind hat trotzdem die Nähe, die es braucht. Foto: Gettyimages

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