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Allgemeine GeschĂ€ftsbedingungen der Firma LUNA family media GmbH fĂŒr Online-Werbung


1 Geltungsbereich, GeschĂ€ftsbedingungen des Auftraggebers, Individualvereinbarungen, kĂŒnftige WerbeauftrĂ€ge

(1) FĂŒr Online-Werbeleistungen der LUNA family media GmbH, Industriestraße 4, 76297 Stutensee, („Verlag“) sowie fĂŒr die Vermarktung von Werbung auf Websites, mobilen Angeboten bzw. Websites (fĂŒr Smartphones und Tablets) und anderen digitalen Produkten gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen („AGB“). Soweit nicht anders schriftlich vereinbart, gelten Allgemeine GeschĂ€ftsbedingungen des Auftraggebers nicht. Mit dem Auftraggeber individuell getroffene Vereinbarungen gehen diesen Bestimmungen vor.

(2) Diese AGB gelten bei laufenden GeschĂ€ftsbeziehungen auch fĂŒr alle kĂŒnftigen WerbeauftrĂ€ge mit dem Auftraggeber, auch wenn auf die AGB nicht nochmals ausdrĂŒcklich Bezug genommen wurde.

2 Werbeauftrag, Werbemittel, Schriftform

(1) „Werbeauftrag“ im Sinne der nachfolgenden AGB ist der Vertrag zwischen dem Verlag und dem Auftraggeber ĂŒber die Schaltung eines oder mehrerer Werbemittel im Rahmen von Standardwerbeformaten, Sonderwerbeformaten und/oder im Rahmen sonstiger Werbekooperationen in Informations- und Kommunikationsdiensten, insbesondere dem Internet und mobilen Angeboten. Internet und mobile Angebote sind gleich zu behandeln, soweit keine anderweitigen Regelungen getroffen wurden.

(2) „Werbemittel“ im Sinne dieser AGB ist eine gestaltete Werbebotschaft, die insbesondere aus einem oder mehreren der folgenden Elemente bestehen kann:

a) aus Texten, Bildern, Tonfolgen und / oder Bewegtbildern,

b) aus weiteren Elementen im Rahmen von Sonderwerbeformaten (z.B. Advertorial, MicroChannel) und sonstigen Werbekooperationen (z.B. Themenspecial),

c) aus einer sensitiven FlÀche, die bei Anklicken die Verbindung mittels einer vom Auftraggeber genannten Online-Adresse zu weiteren Daten herstellt, die im Bereich des Auftraggebers liegen (z.B. Link).

(3) Soweit nach diesen AGB Schriftform gefordert wird, kann dieses Erfordernis durch Brief, Telefax oder E-Mail erfĂŒllt werden.

3 Angebote, Vertragsschluss, Auftraggeber

(1) Soweit nicht anders angegeben oder vereinbart, stehen Angebote des Verlags unter dem Vorbehalt der VerfĂŒgbarkeit des angebotenen Werbeplatzes und sind unverbindlich.

(2) Vorbehaltlich einer anders lautenden Vereinbarung kommt der Werbeauftrag durch schriftliche BestÀtigung des Antrags des Auftraggebers durch den Verlag, spÀtestens aber durch Schaltung des Werbemittels durch den Verlag zustande.

(3) Soweit Werbeagenturen AntrĂ€ge fĂŒr WerbeauftrĂ€ge abgeben, kommt der Werbeauftrag vorbehaltlich einer anders lautenden schriftlichen Vereinbarung mit der Werbeagentur und nicht mit deren Kunden zustande. Soll ein Kunde der Werbeagentur Auftraggeber werden, muss die Werbeagentur ausdrĂŒcklich auf das VertretungsverhĂ€ltnis hinweisen und den Auftraggeber namentlich benennen. Der Verlag ist berechtigt, von der Werbeagentur einen Vollmachtsnachweis zu verlangen.

(4) Werbung fĂŒr Waren oder Leistungen von mehr als einem Werbungtreibenden oder sonstigen Inserenten innerhalb eines Werbeauftrags bedarf einer zusĂ€tzlichen ausdrĂŒcklichen schriftlichen Vereinbarung.

4 Ablehnung von WerbeauftrĂ€gen, ZurĂŒcknahme und Sperrung von WerbeauftrĂ€gen, Kennzeichnung von Werbemitteln

(1) Der Verlag behĂ€lt sich vor, WerbeauftrĂ€ge – auch rechtsverbindlich bestĂ€tigte AuftrĂ€ge oder einzelne Abrufe im Rahmen eines Werbeauftrags – wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form des Werbemittels nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten GrundsĂ€tzen des Verlags abzulehnen, wenn das Werbemittel nach dem pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessen des Verlags gegen Gesetze, behördliche Bestimmungen, Rechte Dritter oder die guten Sitten verstĂ¶ĂŸt oder die Schaltung fĂŒr den Verlag unzumutbar ist.

(2) Der Verlag kann ein bereits geschaltetes Werbemittel zurĂŒckziehen bzw. sperren, wenn nachtrĂ€glich UmstĂ€nde eintreten oder dem Verlag bekannt werden, aufgrund derer die Voraussetzungen der Regelung in § 4 (1) erfĂŒllt werden.

(3) Der Verlag wird dem Auftraggeber eine Ablehnung oder ZurĂŒcknahme bzw. Sperrung unverzĂŒglich mitteilen.

(4) Werbemittel, die nicht schon aufgrund ihrer Gestaltung eindeutig als Werbung erkennbar sind, können vom Verlag als solche kenntlich gemacht werden, z.B. durch den Hinweis „Anzeige“ oder „Promotion“.

5 DurchfĂŒhrung des Werbeauftrags, Platzierung von Werbemitteln, Umbuchung, Abruf, AdImpressions, Rabattstaffel, Änderungen der Websites

(1) Gebuchte Werbemittel werden innerhalb des vereinbarten Schaltungszeitraums auf der vereinbarten Website geschaltet. Ein Anspruch auf eine Platzierung in einer bestimmten Position besteht nicht, soweit nicht anders ausdrĂŒcklich schriftlich vereinbart. Der Verlag wird sich nach KrĂ€ften darum bemĂŒhen, die Schaltung des Werbemittels in der vom Auftraggeber gewĂŒnschten Platzierung zu ermöglichen.

(2) Der Auftraggeber ist berechtigt, vereinbarte Werbeschaltungen umzubuchen (Änderung der gebuchten Website, Platzierungswunsch und Schaltungszeitraum), wenn der Umbuchungswunsch spĂ€testens zwei Wochen vor dem vereinbarten Kampagnenstart schriftlich mitgeteilt wird, das vereinbarte Buchungsvolumen (Entgeltsumme nach Maßgabe der jeweiligen Preisliste) aufrecht erhalten bleibt, sich die Schaltung des umgebuchten Volumens gegenĂŒber dem ursprĂŒnglich gebuchten Volumen nicht verzögert und der Verlag hinsichtlich der gewĂŒnschten neuen Werbemittelbuchung ĂŒber hinreichend freie KapazitĂ€ten verfĂŒgt.

(3) Ist dem Auftraggeber im Rahmen eines Werbeauftrags das Recht zum Abruf einzelner Werbemittel eingerĂ€umt, so ist der Werbeauftrag vorbehaltlich einer anders lautenden Vereinbarung innerhalb eines Jahres seit Vertragsschluss abzuwickeln. Wird das Recht zum Abruf innerhalb dieser Zeit aus vom Auftraggeber zu vertretenden GrĂŒnden nicht ausgeĂŒbt, verfĂ€llt der Anspruch nach Ablauf des Jahres ersatzlos. Die Pflicht zur Zahlung der entsprechenden VergĂŒtung bleibt hiervon unberĂŒhrt.

(4) Sofern der Verlag im jeweiligen Werbeauftrag eine bestimmte Anzahl an auszuliefernden AdImpressions zugesichert hat, verpflichtet sich der Verlag zur Bereitstellung der entsprechenden Adlmpressions auf den vereinbarten WerbeplĂ€tzen/Formaten. Sollte das vereinbarte Volumen in dem geplanten Schaltungszeitraum aus GrĂŒnden, die der Verlag nicht zu vertreten hat, nicht vollstĂ€ndig ausgeliefert werden können, so verlĂ€ngert sich der Zeitraum, bis die Auslieferung vollstĂ€ndig erfolgt ist, soweit nicht anders schriftlich vereinbart. Maßgeblich fĂŒr die Anzahl der Adlmpressions ist ausschließlich die Auswertung des durch den Verlag eingesetzten Ad-Servers, vgl. zum Reporting auch § 9 dieser AGB.

(5) Ist eine Rabattstaffel vereinbart und wird weniger Volumen ausgeliefert als im Werbeauftrag vereinbart, so berechnet sich der Rabatt auf Grundlage des tatsÀchlichen, nicht des gebuchten Volumens. Dies gilt nicht, wenn die Unterlieferung vom Verlag zu vertreten ist.

(6) Der Verlag ist im Interesse einer stets zeitgemĂ€ĂŸen Gestaltung berechtigt, den Auftritt seiner Websites, einschließlich der Shopeinbindungen und/oder deren Layout, nach eigenem Ermessen anzupassen oder auf eine internationale Plattform umzuziehen, es sei denn, eine gleichwertige PrĂ€sentation des Werbemittels ist aufgrund der Änderung nicht gewĂ€hrleistet.

6 Datenanlieferung durch den Auftraggeber, Änderungen des Werbemittels durch den Auftraggeber

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, ordnungsgemĂ€ĂŸe und einwandfreie, insbesondere dem Format oder technischen Vorgaben des Verlags entsprechende Werbemittel bzw. die je nach Werbeauftrag zur Gestaltung des Werbemittels erforderlichen Daten rechtzeitig, spĂ€testens jedoch:

a) fĂŒnf Werktage vor Kampagnenstart bei Standardwerbeformaten,

b) vierzehn Werktage vor Kampagnenstart bei WerbeauftrĂ€gen, die ausschließlich oder teilweise Sonderwerbeformate betreffen. Werbeformate, die in mobilen Angeboten platziert sind, werden als Sonderwerbeformate behandelt,

c) vier Wochen vor Kampagnenstart bei eigens vom Verlag fĂŒr den Auftraggeber produzierten Sonderwerbeformaten, z.B. Customized Newsletter, Gewinnspiel, Special („Custom Solutions“), und

d) vier Wochen vor Kampagnenstart bei allen sonstigen Werbekooperationen anzuliefern.

(2) Kosten des Verlags fĂŒr vom Auftraggeber gewĂŒnschte oder zu vertretende Änderungen des Werbemittels hat der Auftraggeber zu tragen.

7 Stornierung von WerbeauftrÀgen

(1) Der Auftraggeber ist berechtigt, den Werbeauftrag gegen Zahlung der nachfolgenden VergĂŒtung zu stornieren, sofern nicht der Auftraggeber oder der Verlag nachweisen, dass die dem Verlag gemĂ€ĂŸ § 649 Satz 2 BGB zustehende VergĂŒtung niedriger bzw. höher ist:

a) Bei WerbeauftrĂ€gen, die Standardwerbeformate oder ausschließlich oder teilweise Sonderwerbeformate betreffen, ist die Stornierung bis drei Wochen vor Kampagnenstart kostenfrei möglich. Bei Nichteinhaltung dieser Frist werden 30 Prozent des Auftragswerts berechnet. Bei Stornierung nach Kampagnenstart ist der volle Rechnungsbetrag zu bezahlen.

b) Bei Custom Solutions und allen sonstigen Werbekooperationen ist die Stornierung bis sechs Wochen vor Kampagnenstart kostenfrei möglich. Bei Nichteinhaltung dieser Frist wird die VergĂŒtung anteilig entsprechend dem Zeitraum, um welchen die Frist nicht eingehalten wird, berechnet (beispielsweise betrĂ€gt die VergĂŒtung bei Stornierung fĂŒnf Wochen vor Kampagnenstart 1/6 und bei Stornierung eine Woche vor Kampagnenstart 5/6 des jeweiligen Auftragswerts); mindestens jedoch werden die bis zum Zeitpunkt der Stornierung fĂŒr den Werbeauftrag bereits entstandenen technischen Kosten (z. B. im Fall von Dienstleistungen fĂŒr Streamings oder Mobile) in Rechnung gestellt. Bei KĂŒndigung nach Kampagnenstart ist der volle Rechnungsbetrag zu bezahlen.

(2) Das Recht zur KĂŒndigung aus wichtigem Grund bleibt unberĂŒhrt.

(3) KĂŒndigungen, einschließlich Stornierungen, bedĂŒrfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

8 RechtegewĂ€hrleistung des Auftraggebers, Freistellung, Werbung fĂŒr Arznei- und Heilmittel, vom Auftraggeber einzurĂ€umende Rechte

(1) Der Auftraggeber gewĂ€hrleistet, dass er alle zur Schaltung des Werbemittels erforderlichen Rechte besitzt und dass das Werbemittel sowie die hierfĂŒr von ihm gelieferten Daten nicht mit Rechten Dritter belastet sind und keine Rechte Dritter (z.B. Urheber-, Persönlichkeits-, Kennzeichenrechte) oder sonstige behördliche oder gesetzliche Bestimmungen verletzen. Der Auftraggeber stellt den Verlag von einer auf der Verletzung vorstehender Garantie beruhenden Inanspruchnahme Dritter frei bzw. ersetzt entsprechende SchĂ€den, insbesondere auch die Kosten einer notwendigen Rechtsverteidigung, es sei denn, der Auftraggeber hat die Verletzung nicht zu vertreten. Der Verlag ist nicht verpflichtet, WerbeauftrĂ€ge dahingehend zu prĂŒfen, ob sie Rechte Dritter beeintrĂ€chtigen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Verlag nach Treu und Glauben mit Informationen und Unterlagen bei der Rechtsverteidigung gegenĂŒber Dritten zu unterstĂŒtzen. Der Verlag ist berechtigt, die Schaltung von Werbung fĂŒr Arznei- und Heilmittel von einer schriftlichen Zusicherung des Auftraggebers ĂŒber die rechtliche ZulĂ€ssigkeit der Werbung abhĂ€ngig zu machen und/oder die Werbevorlage mit Zustimmung des Auftraggebers auf dessen Kosten durch eine sachverstĂ€ndige Stelle auf die rechtliche ZulĂ€ssigkeit hin ĂŒberprĂŒfen zu lassen.

(2) Der Auftraggeber rĂ€umt dem Verlag sĂ€mtliche fĂŒr die Nutzung der Werbemittel mittels aller bekannten technischen Verfahren sowie in Online-Medien und mobilen Angeboten aller Art erforderlichen urheberrechtlichen Nutzungs-, Leistungsschutz- und sonstigen Rechte zeitlich und inhaltlich in dem fĂŒr die DurchfĂŒhrung des Auftrags notwendigen Umfang und örtlich unbeschrĂ€nkt ein, insbesondere das Recht zur VervielfĂ€ltigung, Verbreitung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe und ZugĂ€nglichmachung, Übertragung, Sendung, Entnahme aus einer Datenbank und Abruf.

9 Reporting durch den Verlag

Soweit nicht anders vereinbart, wird der Verlag dem Auftraggeber in Bezug auf Standardwerbeformate innerhalb von zehn Werktagen nach Beendigung des Schaltzeitraums des Werbemittels bzw. der jeweiligen Kampagne die Zahl der AdImpressions, die Zugriffe auf das Werbemittel (Clicks) sowie die Ausfallzeit des Ad-Servers, soweit sie eine zusammenhĂ€ngende Stunde ĂŒberschreitet, mitteilen. In Bezug auf Sonderwerbeformate und sonstigen Werbekooperationen bedarf ein Reporting einer gesonderten Vereinbarung, z.B. ĂŒber die ZurverfĂŒgungstellung eines gemĂ€ĂŸ Vereinbarung eingeschrĂ€nkten Reports.

10 Preise

Soweit nicht anders vereinbart, gilt die im Zeitpunkt des Antrags des Auftraggebers aktuelle Preisliste des Verlags. Die dort genannten Preise verstehen sich jeweils in EURO zuzĂŒglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

11 Rechnungsstellung, Zahlungsbedingungen, AgenturvergĂŒtung, Zahlungsverzug, Aufrechnung und ZurĂŒckbehaltungsrecht des Auftraggebers

(1) Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich im Voraus zu Beginn des Schaltungsmonats fĂŒr die im Schaltungsmonat zu schaltenden Werbemittel. Der Rechnungsbetrag errechnet sich aus der vereinbarten Werbeschaltung im Rechnungszeitraum in Verbindung mit den aufgrund Vereinbarung oder aus der gĂŒltigen Preisliste ermittelten Preisen. Übernimmt der Verlag oder ein vom Verlag beauftragter Dritter die Produktion eines Werbemittels aufgrund vertraglicher Vereinbarung, wird die dafĂŒr vereinbarte VergĂŒtung gesondert in Rechnung gestellt.

(2) Rechnungen sind ohne AbzĂŒge innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fĂ€llig. Die Zahlung hat auf das in der Rechnung bezeichnete Konto des Verlags zu erfolgen. Bankspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers. Schecks werden nur erfĂŒllungshalber angenommen.

(3) Werbeagenturen oder -mittler erhalten, sofern sie ihre Auftraggeber beraten oder entsprechende Dienstleistungen nachweisen können und die Fakturierung direkt an die Werbeagentur oder den Werbemittler erfolgt, eine AgenturvergĂŒtung (AE-Provision) in Höhe von 15 % des vom Auftraggeber bezahlten Auftragswertes (nach AbzĂŒgen und ausschließlich Mehrwertsteuer).

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Verlag berechtigt, die weitere Schaltung zu unterbrechen.

(5) GegenĂŒber Forderungen des Verlags kann der Auftraggeber ein ZurĂŒckbehaltungsrecht nur geltend machen, soweit es auf unbestrittenen, entscheidungsreifen oder rechtskrĂ€ftig festgestellten Forderungen aus demselben VertragsverhĂ€ltnis beruht. Eine Aufrechnung durch den Auftraggeber ist nur zulĂ€ssig, soweit die Gegenforderung des Auftraggebers rechtskrĂ€ftig festgestellt, entscheidungsreif oder unbestritten ist.

12 Leistungshindernisse

FĂ€llt die DurchfĂŒhrung eines Auftrags aus GrĂŒnden aus, die der Verlag nicht zu vertreten hat oder die dem Verlag nicht zurechenbar sind (etwa softwarebedingt oder aus anderen technischen GrĂŒnden), insbesondere wegen Rechnerausfalls, höherer Gewalt, rechtmĂ€ĂŸigem Streik, aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, Störungen aus dem Verantwortungsbereich von Dritten (z.B. anderen Providern), Netzbetreibern oder Leistungsanbietern oder aus vergleichbaren GrĂŒnden, so wird die DurchfĂŒhrung des Auftrags nach Möglichkeit nachgeholt. Bei Nachholung in angemessener und fĂŒr den Auftraggeber zumutbarer Zeit nach Beseitigung der Störung bleibt der VergĂŒtungsanspruch des Verlags bestehen.

13 MĂ€ngelhaftung, Untersuchung, RĂŒgepflicht

(1) Der Verlag gewĂ€hrleistet im Rahmen der vorhersehbaren Anforderungen eine dem jeweils ĂŒblichen technischen Standard entsprechende Wiedergabe des Werbemittels, soweit dies die vom Auftraggeber gelieferten Werbemittel bzw. Daten zulassen. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass es nach dem Stand der Technik nicht möglich ist, ein von Fehlern vollkommen freies Programm zu erstellen. Die GewĂ€hrleistung gilt nicht fĂŒr unwesentliche Fehler. Ein unwesentlicher Fehler in der Darstellung der Werbemittel liegt insbesondere vor, wenn er hervorgerufen wird durch:

die Verwendung einer nicht geeigneten Darstellungssoft- und/oder Hardware (z.B. Browser) oder
Störung der Kommunikationsnetze anderer Betreiber oder
Rechnerausfall aufgrund Systemversagens oder
unvollstÀndige und/oder nicht aktualisierte Angebote auf sogenannten Proxies (Zwischenspeichern) oder
einen Ausfall des Ad-Servers, der nicht lÀnger als 24 Stunden (fortlaufend oder addiert) innerhalb von 30 Tagen nach Beginn der vertraglich vereinbarten Schaltung andauert.
Bei einem Ausfall des Ad-Servers ĂŒber einen erheblichen Zeitraum (mehr als 10 % der gebuchten Zeit) im Rahmen einer zeitgebundenen Festbuchung entfĂ€llt die Zahlungspflicht des Auftraggebers fĂŒr den Zeitraum des Ausfalls. Weitere AnsprĂŒche sind vorbehaltlich § 14 (1) und § 14 (4) ausgeschlossen.

(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die geschaltete Werbung unverzĂŒglich nach der ersten Schaltung zu prĂŒfen und etwaige Fehler innerhalb der ersten Schaltungswoche dem Verlag schriftlich mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist gilt ein etwaiger Fehler als genehmigt. Verlangt der Auftraggeber eine Änderung der Werbung nach Ablauf der vorgenannten Frist, ist er verpflichtet, die durch die Änderung verursachten Kosten zu tragen.

(3) Bei mangelhafter AusfĂŒhrung des Auftrages hat der Auftraggeber nach Wahl des Verlags Anspruch auf Nachbesserung oder eine einwandfreie Ersatzwerbeschaltung, jedoch nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck des Werbemittels beeintrĂ€chtigt wurde. Bei Fehlschlagen der Nachbesserung oder Ersatzwerbung kann der Auftraggeber vom Werbeauftrag zurĂŒcktreten oder die VergĂŒtung mindern.

(4) Sind etwaige MĂ€ngel beim angelieferten Werbemittel nicht offenkundig, so hat der Auftraggeber bei mangelhafter Schaltung keine AnsprĂŒche. Das gleiche gilt bei Fehlern in wiederholten Werbeschaltungen, wenn der Auftraggeber nicht vor der nĂ€chsten Werbeschaltung auf den Fehler hinweist.

14 Haftung des Verlags

(1) SchadensersatzansprĂŒche bestehen unbeschrĂ€nkt bei Vorsatz und grober FahrlĂ€ssigkeit.

(2) Bei leicht fahrlĂ€ssiger Verletzung einer Hauptleistungspflicht oder einer Nebenpflicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefĂ€hrdet oder deren ErfĂŒllung die ordnungsgemĂ€ĂŸe DurchfĂŒhrung des Werbeauftrags ĂŒberhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber vertrauen durfte („wesentliche Nebenpflicht“), ist die Haftung des Verlags auf den vertragstypischen, bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schaden beschrĂ€nkt. Der Verlag haftet nicht fĂŒr die leicht fahrlĂ€ssige Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten, die nicht zu den wesentlichen Nebenpflichten gehören.

(3) Soweit die Haftung des Verlags auf den vorhersehbaren Schaden beschrĂ€nkt ist, gilt eine betragsmĂ€ĂŸige HaftungsbeschrĂ€nkung auf maximal das 3-fache des Entgelts fĂŒr den Werbeauftrag.

(4) Die Haftung bei arglistigem Verschweigen von MĂ€ngeln, bei Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie sowie die Haftung wegen der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleiben hiervon unberĂŒhrt. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Auftraggebers ist hiermit nicht verbunden.

15 Anwendbares Recht, ErfĂŒllungsort, Gerichtsstand, Teilunwirksamkeit

(1) Es gilt deutsches Recht.

(2) ErfĂŒllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Verlags.

(3) Im GeschÀftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich- rechtlichen Sondervermögen oder Auftraggebern, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben, ist Gerichtsstand der Sitz des Verlags. Der Verlag ist jedoch berechtigt, den Auftraggeber auch an jedem anderen gesetzlichen Gerichtsstand zu verklagen.

(4) Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchfĂŒhrbar sein, so berĂŒhrt dies die AGB im Übrigen nicht.

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