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Das perfekte Schlafritual

Das perfekte Schlafritual

Rituale wirken beruhigend und entspannend. Damit fÀllt es deinem Baby leicht, den Tag zu verabschieden und zur Ruhe zu kommen.

Gerade das Abendritual ist fĂŒr Babys wichtig um zu merken: Jetzt ist der Tag vorbei. Außerdem hilft ihnen ein fester Ablauf leichter in den Schlaf zu finden. Hier sind einige VorschlĂ€ge fĂŒr ein Einschlafritual.

Babys lieben Routine

Es ist Fakt: Babys lieben Routine. Ein immer wiederkehrender Rhythmus wirkt beruhigend auf sie, allein schon weil sie dann wissen, was sie erwartet. Besonders beim Zubettgehen ist ein festes Ritual eine gute Möglichkeit das Baby langsam zu beruhigen, ihm zu verdeutlichen: Jetzt ist der Tag vorbei. Geist und Körper bekommen dadurch etwas Zeit, um sich auf eine ruhige Nacht einzustellen. Dabei muss ein Einschlafritual keinen vorgegebenen Richtlinien folgen. Am besten ist, ihr probiert selbst aus, was fĂŒr euch und euer Baby am besten funktioniert. Auch muss ein einmal etabliertes Ritual nicht ĂŒber Monate und Jahre unverĂ€ndert fortgefĂŒhrt werden. Aber es hilft, einem bestimmten Grundmuster zu folgen. Und keine Angst: Babys lieben Wiederholungen und sind keinesfalls gelangweilt von immer gleichen AblĂ€ufen. Ganz im Gegenteil: Sie vermitteln ihnen Sicherheit und Geborgenheit.

Wann soll das Baby ins Bett?

Ab dem dritten Lebensmonat pendelt sich beim Baby ein gewisser Schlaf-Wach-Rhythmus ein. Den könnt ihr aber auch steuern. Entscheidend ist die Aufstehzeit. Sie bestimmt den weiteren Verlauf des Tages und damit auch die Zeit, zu der das Baby abends mĂŒde wird. Augen reiben, am HĂ€ndchen nuckeln, ein wenig quengeln... das sind sichere Zeichen dafĂŒr, dass dein Baby mĂŒde ist und bereit fĂŒrs Bett. Diesen Zeitpunkt solltest du nicht verpassen, denn oft drehen die Kleinen dann noch mal so richtig auf. Ihr habt noch ĂŒberhaupt keine Routine? Dann kann ein Schlafritual auch dabei helfen, einen Tagesrhythmus zu etablieren. FĂŒr die meisten Babys sollte irgendwann zwischen 19 Uhr und spĂ€testens 21 Uhr der Tag zu Ende gehen. Bedenkt dabei, dass Kinder einen unterschiedlichen Schlafbedarf haben. Wie genau ihr den Tag verabschiedet und die Nacht willkommen heißt, bleibt euch ĂŒberlassen.

So kann euer Einschlafritual aussehen

Zur Ruhe kommen

Bei aufgeregten Kindern ist es von Vorteil, schon am spĂ€ten Nachmittag die Reize zu reduzieren. Je ruhiger der Abend verlĂ€uft, desto leichter fĂ€llt es dem Kleinen gelassen in den Schlaf zu finden. Also den Einkauf im Supermarkt lieber gleich nach dem Mittagsschlaf erledigen, ebenso ein Pekip-Treffen oder das Babyschwimmen. Dann gibt es am Nachmittag noch genug Zeit fĂŒr das Baby, die vielfĂ€ltigen Reize zu verarbeiten.

Gute Nacht sagen

Abends einen kleinen Spaziergang durch Garten, Haus oder Wohnung zu machen kann ein Zubettgeh-Ritual einlÀuten. Verabschiedet euch gemeinsam von der Kuscheldecke, von der Schaukel im Garten, von den Stofftierchen, von allem, was Babys Alltag mit bestimmt. Dann geht es in Richtung Bad und Bett, aber der "Spiel- und Erlebnisteil" des Tages ist jetzt ganz bewusst abgeschlossen.

Eine Babymassage entspannt

Eine kleine Massage kann ebenfalls beruhigend fĂŒr das Baby sein und das Einschlafen fördern. Legt einfach ein Handtuch ĂŒber eure Beine, zieht euer Baby aus, legt es zuerst auf den RĂŒcken, so dass ihr euch anschauen könnt. Dann streiche deinem Baby leicht von innen nach außen ĂŒber die Brust, als wolltest du ein Buch öffnen. Babyöl oder jedes natĂŒrliche, wohlriechende Öl ist eine wunderbare ErgĂ€nzung. Massiere nach und nach Arme, Beine, RĂŒcken. Besser ist es ĂŒbrigens die Massage vor der letzten Stillmahlzeit einzuplanen, denn mit vollem BĂ€uchlein kann es fĂŒrs Baby etwas unangenehm sein.  
Eine abendliche Massage kann das Baby entspannen | Bild: Getty
 

Ein Bad zur Beruhigung

Ein warmes Bad wirkt immer beruhigend. WĂ€hle einen beruhigenden Duft, etwa einige Tropfen Lavendelöl. Baden kann fĂŒr das Baby eine aufregende Sache sein oder ganz beruhigend. Es liegt in eurer Hand als Eltern, wie ihr das Ganze fĂŒr das Kleine gestaltet. Nach dem Baden könnt ihr das Kleine in ein vorgewĂ€rmtes Handtuch wickeln und sanft trocken tupfen. Eine Kuschel- und Schmuserunde lĂ€utet den nĂ€chsten Schritt des Abendrituals ab.

Windeln, Pyjamas & ZĂ€hneputzen

Ja, auch das Wickeln und das Anziehen des Pyjamas kann Teil des Einschlafrituals sein. Du kannst die letzte Windel im schon abgedunkelten Zimmer anlegen. Schön ist eine Lampe, die Sterne oder andere Muster an die Decke und die WÀnde projeziert. Das Ganze kann von einem beruhigenden Gute-Nacht-Lied begleitet werden.

Vorlesen am Abend

FĂŒr die ganz Kleinen ist es noch etwas zu frĂŒh fĂŒr eine Vorlesegeschichte. Aber ein Buch mit kleinen Reimen die du vorsagst findet bestimmt Interesse. Achte darauf, dass du deine Stimme "reduzierst", also ruhig und in etwas gedĂ€mpfter Tonlage sprichst. Keinesfalls sollte das Baby den Eindruck bekommen, dass die nĂ€chste Spielphase eingeleitet wird.

Singen & Musik als Einschlafhilfe

Es gibt ein paar klassische Schlaflieder, die du deinem Baby leise vorsingen kannst. Dabei ist es gar nicht entscheidend, ob du glaubst gut singen zu können. Wichtig ist nur, dass das Baby an dem Lied und an dem ganzen Drumherum merkt, dass es jetzt Zeit zum Schlafen ist.   mama & family Tipp: Lies mehr zum Thema Schlaftraining - Sanfte Methoden.   Bild: Gettyimages

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