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Babyschnupfen – Prävention und Hilfe

Babyschnupfen – Prävention und Hilfe

Babys haben oft damit zu kämpfen, wenn die Nase verstopft ist. Das Resultat: Ein schlechter Schlaf und trockener Hals. Zudem kann das Ganze dazu führen, dass die Schleimhaut austrocknet und gereizt ist. Umso wichtiger: die Nase der Babies sauber halten!

Der Fachbegriff für eine verstopfte Nase oder Schnupfen: akute oder infektiöse Rhinitis. Sie resultiert ganz einfach durch eine entzündete Nasenschleimhaut als Folge einer Ansteckung mit einem Erkältungsvirus. Da das Abwehrsystem von Babies noch nicht vollkommen funktionsfähig ist,  sind die Kleinen häufig für die Viren anfällig.

Symptome des Babyschnupfen

Wenn sich unsere Schleimhäute entzünden, schwellen sie an und produzieren überdurchschnittlich viel Nasensekret (gelb oder grüne Färbung). Dazu kommen häufig rote Augen, Husten sowie ein entzündeter Hals. Sogar die Stimmbänder können darunter leiden und entzündet sei. Wir verlieren die Stimme. Der Hals-Nasen-Bereich ist über die Eustachiusröhre mit dem Mittelohr verbunden. Bedeutet: Eine Erkältung kann im schlimmsten Fall sogar zu einer Mittelohrentzündung führen. Woran erkennt man aber die Mittelohrentzündung beim Kind? Es reibt sich ständig die Ohren! Babies können darüberhinaus auch unter Fieber leiden.

Die Übertragungsgefahr

Wie verbreiten sich die Viren? Die sogenannte Tröpfcheninfektion passiert leicht durch die Luft. Gefahrenzonen sind demnach Räume, in denen sich viele Leute aufhalten (oft mit schlechter Klimatisierung). Aber nicht nur durch die Luft, auch durch Körperkontakt kann er übertragen werden. Um die Kettenreaktion zu verhindern, kann man dem Nachwuchs beispielsweise beibringen, die Hand vor den Mund beim Niesen zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen. Auch wenn dies längst zum guten Ton gehören sollte.

Prävention bei Schnupfen

Der positive Punkt gleich zu Beginn: Meist geht der Schnupfen innerhalb einer Woche vorbei. Wir zeigen euch einige Punkte, die die Symptome mildern können. Das Wichtigste: die Nase sauber halten bzw. mit einem Spray oder Tropfen die Atemwege befreien. Kochsalz (mit ca. 8 mg Salz pro ml Wasser) kann an dieser Stelle helfen.  In dieser geringen Konzentration reizt die Lösung Haut und Schleimhäute nicht. Drogerien und Apotheken verkaufen sogar spezielle Nasensprays für Babys und Kleinkinder an.

Die Kochsalzlösung

Sie befreit die Nase, wodurch das Baby wieder besser atmen kann. Auch kleine Verkrustungen rund um die Nase lassen sich mit der Kochsalzlösung einfach entfernen. Am besten vor dem Schlaf ein paar Tropfen davon in jedes Nasenloch. Häufig hilft auch feuchte Luft oder Wasserdampf. Du kannst dich beispielsweise mit dem Baby neben die dampfende Dusche setzen.

Der Nasensauger

Auch mit diesem Gerät kannst du deinem Kind zu einer freieren Nase zu verhelfen. Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass der ballonförmign Sauger eingedrückt wird, bevor du die Spitze in das Nasenloch des Babys einführst.

Eine Frage der Farbe?

Wann handelt es sich um eine bakterielle Infektion? Wenn das Kind noch keine sechs Jahre alt ist und das Nasensekret aus grün-gelblichem Schleim besteht! Dann könnte die Rachenmandel entzündet sein. Bei Kindern über sechs Jahren deutet der grünlich-gelbe Schleim meistens auf eine Nebenhöhlenentzündung hin. Ist die Rachenmandel häufig entzündet, kann man sie gegebenenfalls entfernen zu lassen. Ein Mindestalter gibt es für diese Operation im Prinzip nicht. Die Rachenmandel wird mit einem speziellen Instrument entfernt. Übrigens: Sie kann bis zum achten Lebensjahr nachwachsen.

Den Arzt konsultieren?

Oft klingt die Erkältung wie bei Erwachsenen von alleine ab. Auch wenn das Husten, Niesen etwas nervt. Wenn zum Schnupfen allerdings Symptome wie Atemnot, ein pfeifendes Atemgeräusch oder Schwindel auftreten oder das Kind schlecht trinkt (weniger als die Hälfte der üblichen Menge), sollte ein Mediziner aufgesucht werden. Fieber ist natürlich ebenfalls ein Grund dafür, mit deinem Baby zum Arzt zu gehen.

Sonstige Tipps bei Babyschnupfen

  • ein Erkältungsbalsam kann die Atmung erleichtern. Achtung: immer einen speziellen Erkältungsbalsam für Babys und Kleinkinder zu verwenden (ohne Menthol)
  • mehr Flüssigkeit trinken
Lies auch unser ABC der Kinderkrankheiten.

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