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Schwanger im Job: Den Arbeitgeber informieren

Schwanger im Job: Den Arbeitgeber informieren

Du stehst in einem Arbeitsverhältnis und bist schwanger? Die Freude ist groß, jedoch fürchtest du dich davor, deinen Arbeitgeber zu informieren?

Du stehst in einem Arbeitsverhältnis und bist schwanger? Die Freude ist groß, jedoch fürchtest du dich davor, deinen Arbeitgeber zu informieren? Lies hier unsere Tipps, wie du am besten über deine Schwangerschaft informierst.

Angst vor dem Chef?

Berufstätige Frauen, die in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen, sind durch das Mutterschaftsgesetz ( MuSchG) in Deutschland recht gut abgesichert. Dennoch fürchten viele Frauen sich vor dem Schritt, ihren Arbeitgeber zu informieren. Warum eigentlich? Immerhin ist die Familienplanung etwas, was ganz natürlich zum Leben gehört und dafür sollte sich keine Frau schämen oder gar ein schlechtes Gewissen haben. Und zwar auch nicht ihrem Chef gegenüber. Also ruhig Blut.

Wann informieren?

Du musst deinen Chef nicht zwangsläufig sofort über deine Schwangerschaft informieren. In den ersten drei Monaten solltest du es besser eh noch für dich behalten, da in dieser Zeit die Gefahr eines frühen Abgangs noch etwas höher ist. Aber auch danach gibt es keine Verpflichtung, es dem Arbeitgeber sofort zu sagen. Du darfst es letztendlich frei entscheiden, jedoch solltest du auch nicht zu lange damit warten – denn nur ab dem Zeitpunkt, an dem dein Arbeitgeber Bescheid weiß, kann auch das Mutterschaftsgesetz offiziell in Kraft treten.

Wie informieren?

Das kommt ein bisschen auf deine Firma und auch auf dein persönliches Verhältnis zum Chef an. Ist es eine kleinere Firma und ihr selbst mit dem Chef per Du, reicht vielleicht ein persönliches Gespräch aus. Wenn du noch weitere Vorgesetzte hast, zum Beispiel Unit-Leiter, können diese eventuell auch diese Aufgabe für dich übernehmen und es dem Chef sagen. Wenn du in einer größeren Firma bist oder die Beziehung einfach nicht so persönlich ist, kann es sein dass du deinem Chef die Nachricht schriftlich geben solltest, eventuell auch mit einer zusätzlichen Bestätigung deines Frauenarztes. Wenn dir dadurch jedoch zusätzliche Kosten entstehen, muss diese dein Arbeitgeber übernehmen.

Zusätzliche Tipps:

  • Falls du ein persönliches Gespräch vorhast: überlege dir bereits jetzt, wann du nach der Babypause evnetuell wieder einsteigen möchtest, also wie lange Elternzeit du nehmen möchtest oder ob du dir vorstellen kannst, auch schon etwas früher mit weniger Arbeitszeit wieder einzusteigen.
  • Überlege dir, ob du es deinen Kollegen persönlich mitteilen möchtest oder lieber nicht. Auch wenn dein Chef informiert ist, darf er die Info nicht weitergeben, wenn du das nicht möchtest.
  • Falls es dazu kommt, dass dich deine Kollegen nun nicht mehr so stark in bestimmte Projekte miteinbeziehen weil du „eh bald in Mutterschaft gehst“ – kommuniziere mit ihnen offen über die Situation und vertrete klar deinen Standpunkt, dass du nur weil du schwanger bist, nun bitte nicht abgeseilt werden möchtest.

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