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Jetzt geht’s los: Die Phasen der Geburt

Jetzt geht’s los: Die Phasen der Geburt

Wenn es einmal losgeht – ist sie nicht mehr aufzuhalten: Die Geburt. Lerne hier mehr über die einzelnen Phasen.

Zugegeben, gerade beim ersten Kind ist es für werdende Mütter nicht ganz einfach den Beginn der Geburt zu erkennen. Diese Informationen sollen dir dabei helfen, die Geburtsphasen selbst besser einschätzen zu können. Natürlich handelt es sich dabei um durchschnittliche Angaben. Hier sind die 4 Phasen der Geburt im Überblick.

Es geht los

Wenn die Wehen etwa alle sieben bis zehn Minuten deutlich spürbar sind, solltest du auf alle Fälle deine Hebamme informieren – und dich vermutlich auch schon auf den Weg ins Geburtshaus oder ins Krankenhaus machen. Die Wehen sollten regelmäßig und 30 bis 60 Sekunden spürbar sein.
Bild: Getty

1) Die Eröffnungsphase

Diese kann unterschiedlich lang dauern, beim zweiten oder jedem weiteren Kind wird sie in der Regel etwas kürzer.  Unter anderem hängt die Dauer auch von der Stärke der Wehen ab. In der Eröffnungsphase drückt der Kopf deines Babys mit jeder Wehe auf den Gebärmutterhals. Dadurch wird der Muttermund nach und nach bis zur vollständigen Öffnung gedehnt.

2) Die Übergangsphase

Meist dauert die Übergangsphase weitaus weniger lang, die Wehen werden jedoch intensiver. Der Muttermund ist nun geöffnet, nun rutscht der Kopf deines Babys in die richtige Position.

3) Die Austreibungsphase

Fast habt ihr es geschafft! In der Austreibungsphase wird dein Kind kräftig von dir hinaus in die Welt geschoben. Ist das Köpfchen erst da, kommen Schultern, Körper und Beinchen meist schnell hinterher. Dein Baby ist da! Sobald die Nabelschnur aufhört zu pulsieren, darf dein Partner diese durchtrennen. Häufig hilft das jungen Vätern dabei das Gefühl zu haben, auch ihren Teil bei der Geburt beigetragen zu haben und stärkt die Vater-Kind-Bindung. Du kannst die Nabelschnur natürlich auch selbst durchtrennen – oder du bittest die Ärztin oder deine Hebamme darum. Das Abtrennen der Nabelschnur tut übrigens überhaupt nicht weh, denn diese verfügt nicht über Nervenzellen.

4) Die Nachgeburtsphase

Während der Nachgeburtsphase wird die Plazenta (der Mutterkuchen) geboren. Häufig geschieht das mit etwas Hilfe von der Hebamme. Wenn du möchtest kannst du diese gerne anschauen. In verschiedenen Kulturen wird die Plazenta auch später eingepflanzt.

5) Die Nachwehen

Diese äußern sich in Bauchkrämpfen, sind jedoch ein gutes Zeichen. Denn mit jeder Nachwehe zieht sich deine Gebärmutter wieder zusammen. Je stärker die Kontraktionen, desto schneller verkleinert sich die Gebärmutter und desto weniger stark sind die Nachblutungen und der Wochenfluss. Auch das Stillen trägt dazu bei, dass sich deine Gebärmutter schneller zurückbildet.

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