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Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft – das kann man dagegen tun

Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft – das kann man dagegen tun

Dehnungsstreifen -  Etwa 80 Prozent aller Frauen leiden nach einer Schwangerschaft darunter. Wie man ihnen am besten vorbeugen kann, kann man hier erfahren.

So entstehen Dehnungsstreifen

Wassereinlagerungen, Sodbrennen, Rückenschmerzen - die Schwangerschaft bringt so einige Veränderungen mit sich - auch Dehnungsstreifen.  Dabei bleiben selbst Frauen, die keine Kinder haben,  bleiben von unschönen blau-rötlich weißen Streifen oft nicht verschont. Sie entstehen, wenn sich das Bindegewebe über einen gewissen Grad hinaus ausdehnt. Dadurch werden elastische Kollagenfasern der Haut auseinandergezogen und reißen. Meist entstehen die ersten Dehnungsstreifen bereits in der Pubertät durch das schnelle Wachtum oder aber durch eine schnelle Gewichtszunahme, wie in der Schwangerschaft. Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist übrigens genetisch bedingt. Viele Frauen haben also von Geburt an ein schwächeres Bindegwebe und neigen zu Cellulite und Dehnungsstreifen. Aber keine Panik es gibt dennoch so einiges, was man gegen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft tun kann.

1. Gesunde Ernährung

Eine gesunde  Ernährung ist besonders in der Schwangerschaft ohnehin unerlässlich. Achtet beim Essen auf viel Vollkorn, Obst, Gemüse, Fisch und Milch. Vitamin C, Proteine und Aminosäuren  helfen dabei  Gewebe zu regenerieren und zu stärken und natürlich ist es auch gut für das Baby im Bauch.

2. Trinken, Trinken und Trinken

Flüssigkeit hält bekanntlich Haut und damit das Bindegewebe geschmeidig. Am besten bis zu zwei drei Liter am Tag. Dabei sollte man natürlich auf zuckerfreie Getränke achten - auch Koffein sollte man lieber verzichten.

3.  Bindegewebe-Massagen

Spätestens ab dem dritten Monat heißt es darum: Mindestens zweimal täglich eine Zupfmassage. Dabei wird mit zwei Fingern je eine kleine Hautpartie der gefährdeten Stellen angehoben, leicht geknetet und wieder losgelassen. Et voila: Das Gewebe wird gelockert, die Durchblutung angeregt und die Zellen gestärkt.

4. Cremes

Im Fall von Hautpflege in der Schwangerschaft kann man hier ganz getreu dem Motto - viel hilft viel - verfahren.  Am besten beginnt man mit dem Eincremen Körpers - und insbesondere Bauchs -  sobald man von der Schwangerschaft erfährt. Je besser die Haut durchfeuchtet ist, desto elastischer und damit „reissfester“ wird sie.

5. Wechselduschen

Eine Wechseldusche ist eine altbewährte Methode, um Dehnungsstreifen zu verhindern. Der schnelle Temperaturwechsel kurbelt die Blutzirkulation an, erfrischt die Haut und unterstützt so die Bildung neuer Zellen im Bindegewebe.

6. Sport ist ...

...auch in der Schwangerschaft wichtig. Es hält fit und beugt damit den Dehnungstreifen vor. Das heißt nicht, dass man jeden Tag stunden im Fitnessstudio verbringen muss. Auch eine Stunde spazieren gehen, Gymnastik, Pränatal Yoga oder Schwimmen  - kann während der Schwangerschaft unterstützend wirken. Außerdem hilft regelmäßiger Sport dabei, auch nach der Schwangerschaft wieder schnell fit zu werden.

Und was, wenn’s zu spät ist?

Auch dann gibt es keinen Grund zur Panik. Viele Cremes und Lotions helfen dabei die unschönen Streifen verblassen zu lassen. Einige der Risse, wie die sogenannte die braune Linie um den Nabel - „Linea Nigra“ genannt - ziehen sich nach der Schwangerschaft sogar wieder zurück. Falls dennoch etwas übrig bleibt kann man die Haut bei einem Arzt in einen nahezu ursprünglichen Zustand zurückversetzen lassen.  Eine Lasertherapie pigmentiert die Dehnungstreifen zurück in den natürlichen Hautton. Oder aber man "schleift" die Haut bei einer Dermabrasion solange ab, bis die Dehnungsstreifen verschwunden sind und sich Ruck Zuck der restlichen Haut angleichen.

Akzeptanz

Der einfachste (und natürlichste!) Weg ist jedoch immer noch Akzeptanz. Denn mal ganz im Ernst: So ein paar helle Streifen sind eigentlich gar nicht so schlimm. Immerhin sind sie auch ein Zeichen, was der Körper in den letzten neun Monaten alles erreicht hat.   Bild: Gettyimages

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