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Blähungen bei Baby: Das hilft

Blähungen bei Baby: Das hilft

Schreit dein Baby nach dem Trinken, obwohl sonst alles in Ordnung scheint? Vielleicht  hat es Blähungen. So kannst du helfen.

Schreit dein Baby nach dem Trinken, obwohl sonst alles in Ordnung scheint? Vielleicht hat es Blähungen. So kannst du helfen.

Wie erkennst du Blähungen bei deinem Baby?

Wenn dein Baby nach dem Stillen schreit und sich nicht beruhigen lässt, dann tut ihm vermutlich das Bäuchlein weh. Um voreilige Schlüsse zu vermeiden solltest du dir auch die folgenden Fragen stellen. War die Nahrung vielleicht zu kalt oder zu dickflüssig für dein Baby, hat es eventuell zu viel oder zu wenig getrunken? Hat es sein Bäuerchen gemacht?

Anzeichen auf Bauchschmerzen sind außerden:

  • Ein etwas praller Bauch
  • Spucken
  • Angestrengtes Auspressen des Stuhls, der womöglich etwas fest sein kann oder spritzend ausgeschieden wird.
  • Hat dein Baby Schnupfen? Dann kann es leicht sein, dass es zuviel Luft geschluckt hat. Dagegen hilft, öfter mal abzusetzen, das Baby zu beruhigen und es danach wieder anzulegen.

Vermutlich nichts mit Blähungen zu tun haben:

  • Die abendliche Schreistunde
  • Erbrechen (also mehr als ein bis zwei Mund voll spucken)
  • Ein richtig praller Bauch
  • Durchfall
  • Ein blasses Gesicht
  • Plötzlich auftretendes, herzzerreißendes Schreien

Bei jedem dieser Anzeichen solltest du mit deinem Baby unbedingt zum Arzt gehen.

So kannst du Blähungen vorbeugen wenn du stillst:

  • Vermeide zu viel Vollkornbrot, Hülsenfrüchte oder Kohl
  • Vermeide scharfe Gewürze
  • Sei vorsichtig mit Kuhmilch und Haferflocken
  • Es kann auch sein, dass dein Baby auf andere Lebensmittel mit Blähungen reagiert: Führe ein Tagebuch darüber, was du isst und versuche so die Ursachen für mögliche Unverträglichkeiten zu vermeiden.
  • Lege dein Baby immer gut und in Ruhe an: So kannst du unnötiges Luftschlucken vermeiden

So kannst du Blähungen vorbeugen wenn du Fläschchen gibst:

  • Diskutiere eine Nahrungsumstellung mit dem Arzt
  • Versuche mögliches Luftschlucken zu vermeiden, etwa indem du das Fläschchen nicht schüttelst, sondern das Milchpulver vorsichtig einrührst
  • Vermeide Sauger mit einem zu großen Loch
  • Lass dein Kind nicht zu hastig trinken – und eventuell auch während des Trinkens immer mal wieder aufstoßen
  • Versuche es mit einem Antik-Kolik-Fläschchen

Babys Blähungen lindern

  • Wärme: Ein warmes Kirschkernsäckchen oder eine kuschelige Wärmeflasche auf Babys Bauch ist unkompliziert und tut gut.
  • Auch ein warmes Schafwollunterhemdchen sorgt für einen angenehm warmen und damit entspannten Bauch.
  • Achte darauf, dass auch Babys Knie warm gehalten werden.
  • Du kannst auch einen Wickel oder eine feucht-warme Bauchkompresse anlegen. Die lindernde Wirkung wird durch Kamillen-, Scharfgarben- oder Melissen Tee gefördert.
  • Einreiben: Reibe das Bäuchlein deines Babys im Uhrzeigersinn mit Melissen-, Kamillen- oder Kümmelöl ein (10%, eventuell 1:2 verdünnt)
  • Zur innerlichen Anwendungen kannst du ein paar Teelöffel warmen Fencheltee vor dem Füttern geben.
  • Trage dein Baby noch 10 Minuten nach dem Bäuerchen herum, gerne im Tragetuch. Wenn Baby schreit ist Papa gefragt: Setzt euch auf den Gymnastikball – oder wenn es sein muss – auch vor den Fernseher, nimm Baby rittlings auf den Oberschenkel und halt seinen Rücken an deine Brust gelehnt. Versuch es mit einer leichten Fußmassage, manchmal hilft den Kleinen der Widerstand gegen die Füße dabei, sich zu beruhigen.
  • Vermeide Alltagshetze und Stress. Tja, wenn das so einfach wäre. Versuche, die Fütter- und Stillzeiten selbst als Auszeit für dich zu sehen. 10 bis 20 Minuten, um mal einfach abzuschalten und die Nähe zu Baby zu genießen.

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Quelle: Kindersprechstunde: Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber

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