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Babyblues oder postpartale Depression?

Babyblues oder postpartale Depression?

Nach der Geburt bekommen viele Frauen nicht selten den sogenannten Baby Blues. Wann aus diesem harmlosen Blues eine ausgewachsene Depression wird, erfahrt ihr hier!

Welche Unterschiede gibt es zwischen Baby Blues und einer postpartalen Depression?

Der Babyblues ist ein natürliches Phänomen das nach der Geburt auftritt. Die vielen Endorphine während der Geburt lassen einen auf "Wolke 7" schweben. Klar, das danach erstmal die Talfahrt folgt. Der starke Hormonabfall sorgt oft dafür, das es einem so richtig schlecht geht. Ob daraus jedoch eine echte Depression entsteht ist sehr individuell. So können Depressionen unter anderem genetisch sein aber auch völlig zusammenhangslos auftreten. Das sind die Symptome eines Babyblues
  • Weinen
  • Empfindsamkeit
  • Ängste
  • Stimmungsschwankungen
  • Erschöpfung
  • Konzentrationsprobleme
  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen
Meist verschwindet so ein Babyblues nach einer Weile von ganz allein und die emotionale Unterstützung der Familie, Freunde oder der Hebamme reicht völlig aus. Unterstützung im Haushalt und mit dem Kind kann hier wahre Wunder bewirken und man ist schnell wieder fit.

Postpartale Depression

Allerdings, bei Frauen ( ca. 10-15%) schlägt dieser Babyblues in eine echte Depression leiden in dieser Zeit nach der Geburt unter mehr oder weniger stark ausgeprägten Depressionen. Das sind die Syptome einer Depression
  • Starke Antriebslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Inneres Gefühl der Leere
  • Häufiges Weinen
  • psychosomatische Symptome wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzbeschwerden, Panikgefühl etc.
Sollten die oben genannte Dinge über einen längeren Zeitraum auftreten, sollte man sich auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen. Auch als Angehörige sollte man in diesem Fall einschreibten, sollte man soetwas in seinem Umfeld bemerken. Für depressive Mütter ist davei natürlich das zerissene Gefühl gegenüber ihrem Kind das Schrecklichste. Es fühlt sich oft so an, als würde man sein eigenes Baby nicht genug lieben und das kann schwere Schuldgefühle auslösen.

Vorsicht Wochenbettdepression

Mit einer sogenannten "Wochenbettdepression" ist demnach nicht zu spaßen. Glücklicherweise gibt es inzwischen viele professionelle Beratungsmöglichkeite, die man in Anspruch nehmen kann und so die Bindung zwischen Mama und Baby zu stärken.   Bild: Getty Images  

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